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Schwarzfahrer beleidigt und verletzt Sicherheitsmitarbeiter der Bahn und führt scharfe Munition bei sich

Mrz 12, 2021

Bereits am 10. März 2021 kam es gegen 16:20 Uhr in einem Regionalexpress auf der Strecke Stendal – Magdeburg zu mehreren Straftaten. Auf Höhe des Haltepunktes Zielitz wollten zwei Sicherheitsmitarbeiter der Bahn bei einem Reisenden den notwendigen Fahrschein überprüfen. Dies lehnte er ab, verweigerte auch die Herausgabe seiner Personalien und beleidigte mehrfach die beiden Mitarbeiter mit ehrverletzenden Worten. Die Sicherheitsmitarbeiter baten einen mitreisenden Polizisten um Unterstützung.

Dieser entschloss sich, die Kontrolle des Mannes beim nächsten Halt des Zuges auf dem Bahnsteig des Bahnhofes Wolmirstedt durchzuführen. Beim Ausstieg riss sich der Tatverdächtige los und flüchtete. Hierbei fiel einer der Sicherheitsmitarbeiter auf die Knie und verletzte sich. Der Flüchtende hinterließ sowohl seinen Rucksack, als auch sein Fahrrad auf dem Bahnsteig. Im Rucksack fand der Polizist fünf funktionsfähige Patronen, die ebenso wie das Gepäckstück und das Rad durch die hinzugerufenen Bundespolizisten sichergestellt wurden. Die Bundespolizei hat Ermittlungsverfahren wegen Leistungserschleichung, Beleidigung, Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Für die Identifizierung des Mannes wird die Hilfe der Bevölkerung benötigt. Der Tatverdächtige trug kurzes, dunkelblondes Haar, sprach deutsch und ist circa 40 – 45 Jahre alt. Er führte einen dunklen Rucksack sowie ein bronzefarbenes Mountainbike bei sich. Wer kann Angaben zu dem Mann bzw. den Besitzer des Rucksackes und des Fahrrades machen? Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), unter der kostenfreien Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Weiterführende Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de gegeben werden.

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