Am Mittwoch, den 1. Juli 2020 bemerkte ein achtsamer Zeuge am Bahnübergang Apollensdorf einen Güterzug, der eine Vielzahl von Personenkraftwagen geladen hatte. Zwischen den Fahrzeugen sah der Mann zudem zwei Personen auf dem fahrenden Güterzug und informierte umgehend die Polizei. Eine Streife des Bundespolizeirevieres Dessau ermittelte den Zuglauf und stellte gegen 17:00 Uhr ein Pärchen auf dem relevanten Zug nahe des Dessauer Hauptbahnhofes fest. Bei Erkennen der Bundespolizisten versuchten die 20-Jährige und ihr 21-jähriger Begleiter zu flüchten. Dies wurde durch die eingesetzte Streife unterbunden. Die beiden tschechischen Staatsangehörigen wurden umgehend aus dem Gefahrenbereich gebracht und eindringlich belehrt. Gegenüber den Bundespolizisten gaben sie an, den Zug von Brünn (Tschechien) bis zur tschechischen Landesgrenze nutzen zu wollen. Da der Güterzug jedoch nicht angehalten hat und sie Angst hatten, sind sie bis zum nächsten Zughalt auf diesem geblieben. Offensichtlich war Beiden die Lebensgefahr, in die sie sich durch ihr unüberlegtes Handeln begeben hatten, nicht bewusst. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Beschädigung an den Fahrzeugen auf dem Zug konnten nicht festgestellt werden. Dennoch erhalten beide jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.