Am Sonntag, den 28. Juni 2020 bemerkte eine eingesetzte Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle gegen 12.45 Uhr lautes Geschrei. Kurz zuvor entnahm eine Frau in einem Lebensmittelgeschäft, welches sich in der Bahnhofshalle befindet, diverse Waren aus den Regalen, steckte diese in eine mitgeführte Tasche sowie einen Rucksack und wollte den Laden verlassen, ohne die Waren zu bezahlen. Eine couragierte Verkäuferin versuchte die mutmaßliche Diebin davon abzuhalten. Diese stieß die 58-jährige Verkäuferin jedoch mehrfach gewaltsam von sich und flüchtete. Die Bundespolizisten eilten zum Ereignisort und stellten die Frau. Auch hier versuchte die 31-Jährige, die Einsatzkräfte mit allerlei Ellenbogenstößen zur Seite zu stoßen. Zudem beleidigte sie die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen so massiv, dass sie letztendlich gefesselt werden musste. Dabei verletzte sie einen der Bundespolizisten mit ihren Fingernägeln leicht am Unterarm. Für die sich anschließende Personalienfeststellung wurde die Frau mit zur Dienststelle genommen. Bei der Durchsuchung ihrer Sachen wurde Diebesgut in Höhe von circa 65 Euro in den beiden Gepäckstücken aufgefunden und nach der Beweisaufnahme an das betroffene Geschäft übergeben. Die bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene deutsche Staatsangehörige erwarten nun gleich mehrere neue Strafanzeigen wegen eines räuberischen Diebstahls, Körperverletzung, Beleidigung sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Zuständigkeitshalber wurde der Sachverhalt an die Landespolizei übergeb

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