Im Rahmen der zwischen der Polizeidirektion Braunschweig und der Polizeiinspektion Magdeburg geschlossenen Kooperationsvereinbarung, u.a. zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität, führten umfangreiche gemeinsame Ermittlungen  dazu, dass drei Tatverdächtige (31, 40 bzw. 41 Jahre alt)  nach einem Einbruch in einen Supermarkt in Weferlingen (Sachsen-Anhalt) von einer Spezialeinheit der Polizeidirektion Braunschweig in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag festgenommen werden konnten.

Bereits im März 2020 richteten die Polizeidirektion Braunschweig und die Polizeiinspektion Magdeburg  eine Gemeinsame Ermittlungsgruppe  ein. Teilermittlungsgruppen in Wolfsburg und Magdeburg ermitteln gegen eine überwiegend in Magdeburg ansässige Tätergruppe. Diese steht im Verdacht, diverse Einbrüche in Supermärkte, Discounter und Tabakwarengeschäfte begangen zu haben.

„Wir gehen davon aus, dass einige Taten sowohl in Sachsen-Anhalt, als auch im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig dieser Personengruppierung zuzurechnen sind“, so Oliver Grotha, Dezernatsleiter für Kriminalitätsbekämpfung in Braunschweig. „Hier zeigt sich, dass überregionale Täter aber auch unsere hervorragende länderübergreifende polizeiliche Zusammenarbeit gerade nicht vor den Landesgrenzen Halt machen.“

Der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes in Magdeburg hob hervor, dass der vorbereitete schnelle behördenübergreifende Austausch von Informationen sowohl die Festnahme der Tatverdächtigen durch Beamte der Polizeidirektion Braunschweig als auch ein tatzeitnahes Sichern der Tatspuren durch Beamte des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Magdeburg, unterstützt von Beamten der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Magdeburg, ermöglichte.

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