Am Donnerstag, den 09.07.2020 führte eine vermeintliche Bedrohungslage gegenüber Rettungskräften in der Hans-Grade-Straße gegen 19:45 Uhr zu einem Polizeieinsatz.

Ein 48-jähriger Magdeburger sollte nach einem Hinweis, dass dieser sich eventuell in einem hilflosen Zustand befinden könnte, durch Rettungskräfte medizinisch versorgt werden. Beim Öffnen der Wohnungstür durch den 48-Jährigen soll eine Schusswaffe erkennbar gewesen sein, sodass sich die Rettungskräfte dazu entschlossen die Wohnung wieder zu verlassen und die Polizei über die gemachten Beobachtungen zu informieren. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um eine echte Schusswaffe handeln könnte, wurden diverse Polizeikräfte eingesetzt und umstellten das Mehrparteienhaus, in dem sich der 48-Jährige, vermutlich noch mit weiteren Waffen aufhielt. Da der 48-Jährige in weiterer Folge weder auf Klopfen und Klingeln reagierte, sollten auch Spezialeinsatzkräfte alarmiert werden. Jedoch verließ der Magdeburger noch vorher eigenständig und merklich unter Alkoholeinfluss (über 2 Promille) seine Wohnung und ließ sich widerstandslos in Gewahrsam nehmen, sodass er in weiterer Folge den Rettungskräften zur Überführung ins Krankenhaus übergeben werden konnte. Bei der Durchsuchung der Wohnung nach der beschriebenen Schusswaffe, konnten zwei Luftdruckwaffen sowie ein Jagdmesser aufgefunden und sichergestellt werden.

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