November 30, 2021

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Kulturstiftung Sachsen-Anhalt: Projekte des Sonderinvestitionsprogramms bestätigt – 200 Millionen Euro fließen

Gute Nachricht für die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hat Ende vergangener Woche der Projektliste zum Sonderinvestitionsprogramm des Bundes zugestimmt. Zuvor beriet eine Baukommission, bestehend aus Vertretern der Mittelgeber Bund und Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, sowie des Landesbetriebs Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt und des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, in ihrer ersten Sitzung am 7. Oktober über die Bauvorhaben. Damit ist der Startschuss gefallen für die umfangreiche Sanierung von zehn Kulturdenkmalen aus dem Bestand der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.

Auf der Liste stehen Bauvorhaben an zehn Liegenschaften der Kulturstiftung. Bis 2027 fließen insgesamt 200 Mio. Euro in die nun genehmigten Vorhaben. Diese Summe wird je zur Hälfte vom Bund und vom Land Sachsen-Anhalt getragen. Dafür wurde im Sommer die entsprechende Verwaltungsvereinbarung über das Sonderinvestitionsprogramm I unterzeichnet. Die Umsetzung übernimmt die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, die sich im Auftrag des Landes für derzeit 18 Schlösser, Burgen, Museen und kirchliche Bauten verantwortlich zeichnet – darunter das Schloss Köthen, die Neuenburg, Moritzburg in Halle, Schloss Leitzkau, Burg Falkenstein, Schloss Letzlingen, Schloss Goseck, Eckartsburg und Schloss Bernburg.

Staats- und Kulturminister Rainer Robra: „Das Sonderinvestitionsprogramm bietet für Sachsen-Anhalt eine enorme Chance. Erstmals werden wir unsere Kulturschätze umfassend sanieren und präsentieren zu können. Mit der finalen Projektliste liegt nun der Fahrplan für die kommenden Jahre vor. Mein Dank geht an die Bundesregierung, insbesondere an Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, für diese Unterstützung.“

„Die Zustimmung des Bundes ist der entscheidende Schritt für die Realisierung des Sonderinvestitionsprogramms“, betont Dr. Christian Philipsen, Generaldirektor der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. „Ich danke der Baukommission für das Vertrauen in die Expertise der Kulturstiftung. Bevor es für den Besucher sichtbar losgehen kann, müssen nun umfangreiche Planungen, Untersuchungen und Wettbewerbe angeschoben werden.“