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Straßen im Landkreis Jerichower Land werden saniert

Jul 8, 2022 ,

In der kommenden Woche beginnen gleich an zwei wichtigen Bundesstraßen im Landkreis Jerichower Land Sanierungsarbeiten. Autofahrer müssen mit Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen und sollten mehr Zeit einplanen.

Bereits ab Montag (11.07.) wird die Fahrbahn der Bundesstraße (B) 246 zwischen Schweinitz und Möckern erneuert. Dabei wird auch die Ortsdurchfahrt Zeppernick instandgesetzt. Der insgesamt knapp 15 Kilometer lange Streckenabschnitt bekommt für fast 800.000 Euro einen neuen Dünnschichtbelag*), der in so genannter Kaltasphaltbauweise auf die vorhandene Deckschicht aufgebracht wird.

Bei planmäßigem Verlauf der Arbeiten unter guten Witterungsbedingungen kann der Feierabendverkehr des 29. Juli die sanierte Straße bereits ungehindert wieder befahren. Solange wird der Verkehr per Ampel halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt

Am Donnerstag (14.07.) werden die Arbeiten an der Bundesstraße (B) 107 zwischen Tucheim und der Kreuzung mit der Landesstraße (L) 54 aufgenommen. Hier wird für rund 1,7 Millionen Euro zunächst die alte Fahrbahndecke abgefräst und anschließend durch eine neue Asphaltschicht ersetzt.

Das dauert planmäßig bis zum 24. August. Solange muss der knapp dreieinhalb Kilometer lange Abschnitt der B 107 voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über Ziesar (B 107) und die L 52 (Schopsdorf, Magdeburgerforth, Drewitz, Theeßen und Grabow) bis Burg umgeleitet. Von hier geht es weiter auf der B 1 bis Hohenseeden und über die L 54 (Gladau, Dreetzel) nach Tuchheim (Gegenrichtung analog).

Zur Information:

*)   Ein Dünnschichtbelag im Kalteinbau wird zweilagig eingebaut und besitzt eine spätere Gesamtdicke von ein bis anderthalb Zentimetern. Neben einer verbesserten Griffigkeit verlängert ein Dünnschichtbelag die Nutzungsdauer von Asphaltdecken um mehrere Jahre. Vorteilhaft sind darüber hinaus die schnelle Bauzeit und die – daraus resultierend – vergleichsweise geringen Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer. Bereits nach etwa 30 Minuten kann die fertig verlegte Schicht wieder befahren werden. Da keine Fräsarbeiten an der vorhandenen Deckschicht notwendig sind und somit kein Fräsgut anfällt, gilt diese Erhaltungsbauweise zudem als ressourcen- und umweltschonend.

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