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6,3-Mio-Euro-Fördermittelbescheid für Bahnhof Bitterfeld

Apr 1, 2022 ,

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Lydia Hüskens, haben heute einen Fördermittelbescheid in Höhe von 6.247.800,00 Euro für die Umgestaltung und Anpassung der Schnittstelle am Bahnhof Bitterfeld an Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk übergeben. „Im Strukturwandel geht es darum, neue Arbeitsplätze zu schaffen bevor die alten wegfallen. Um Unternehmen und Fachkräfte für die Region begeistern zu können, benötigen wir auch modernste Mobilitätsangebote. So steigern wir die Attraktivität der Region. Mit den nun verfügbaren Mitteln kann die Infrastruktur vor Ort weiter verbessert werden. So werden wir der zunehmenden Bedeutung des Schienenverkehr-Drehkreuzes Bitterfeld gerecht“, betonte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff.

Infrastruktur- und Digitalministerin Lydia Hüskens ergänzte: „Damit erhöht sich die Attraktivität unserer Angebote im öffentlichen Personennahverkehrs, weil es künftig deutlich komfortabler und attraktiver sein wird, in Bitterfeld umzusteigen. Mit dem Umbau des Bahnhofsvorplatzes verbessern wir aber nicht nur die Verknüpfung von Bahn, Bus, Fahrrad und Auto. Wir setzen auch den Startschuss für die Verwandlung des gesamten Bahnhofsareals in ein einladendes Tor zur Stadt. Für die stark vom Strukturwandel betroffene Region ist das ein wichtiges Aufbruchssignal.“

Oberbürgermeister Armin Schenk bedankte sich für das finanzielle Engagement des Bundes und des Landes bei der Umgestaltung der Schnittstelle am Bitterfelder Bahnhof und sagte: „Durch den Fördermittelbescheid können wir jetzt mit den infrastrukturellen Aufwertungsarbeiten beginnen.“ Der Projektezeitraum für die gesamte Maßnahme erstreckt sich bis 2025. Die Stadt Bitterfeld-Wolfen erbringt einen Eigenanteil von 694.200,00 Euro. Zu der Maßnahme gehören die Erweiterung der Park- und Ride-Flächen, die Verbesserung der Kurzzeitparkplätze, die Erweiterung der Fahrradabstellanlagen, der Ausbau der Bushaltestellen inklusiver digitaler Fahrgastinformation, die Anpassung der Gehwegflächen an das neue Bahnhofsgebäude, ein Wetterschutz und Überdachungen, der Aufbau von Ladesäulen für E-Fahrzeuge und eine Fahrradladeinfrastruktur, die Verbesserung der Barrierefreiheit sowie ein energieeffizientes Beleuchtungssystem.

Zudem plant die Deutsche Bahn vom dritten Quartal 2022 bis zum zweiten Quartal 2024 das Empfangsgebäude zurückzubauen und neu zu errichten. Das Gebäude wird in der Grundfläche etwas verkleinert und von den Gleisen abgerückt, so dass auf der freiwerdenden Fläche Platz für Fahrradabstellanlagen entsteht. Der Treppenabgang zum Personentunnel und ein neuer, größerer Aufzug, in dem ein Fahrrad mitgenommen werden kann, befinden sich dann außerhalb des Gebäudes.

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