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Landesgartenschau in Bad Dürrenberg wird auf 2023 verschoben

Die Landesgartenschau 2022 wurde per Kabinettsbeschluss vom 28. März 2018 an die Stadt Bad Dürrenberg vergeben. Die weitgehenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens, hervorgerufen durch die Corona-​Pandemie, verursachten beträchtliche Zeitverluste bei der Vorbereitung und der Durchführung der Investitionen für die Landesgartenschau 2022. Daraufhin bat Stadt Bad Dürrenberg die Landesregierung um umfangreiche Unterstützung und um Prüfung einer Verschiebung auf das Jahr 2023. Dieser Verschiebung um ein Jahr hat das Kabinett heute zugestimmt. Über die Verschiebung selbst wird die Stadt Bad Dürrenberg voraussichtlich in einer Sondersitzung des Stadtrates Ende August abschließend entscheiden.

Gleichzeitig stimmte das Kabinett heute einem neuen Bewerbungsverfahren für die Landesgartenschau im Jahr 2027 zu. Damit der Rhythmus (alle vier Jahre) beibehalten wird, wird die übernächste Landesgartenschau um ein Jahr verschoben.

Das Land beteiligt sich an den Kosten der Schau. Der ursprünglich eingeplante Betrag von fünf Millionen für grüne Maßnahmen soll um eine Million erhöht werden. Das entspricht etwa 60 Prozent der Kosten. Die verbliebenen 40 Prozent trägt die ausrichtende Stadt. Die Erhöhung soll den stark angestiegenen Baupreisen Rechnung tragen.

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