• Sa. Nov 26th, 2022

SAIN - Sachsen-Anhalt im Netz

www.SAIN.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt

Sanierte Ladenzeile in Stendal-Stadtsee eingeweiht

Jun 2, 2022

Mit der heutigen Einweihung der Adolph-Menzel-Straße wurde eine weitere wichtige Etappe der städtebaulichen Entwicklung Stendals abgeschlossen.

„Die aufwendig und sehr schön gestaltete Fußgängerzone steht beispielhaft für eine ganze Reihe städtebaulicher und verkehrlicher Maßnahmen, die das Gesamtbild Stendals in den zurückliegenden Jahren Schritt für Schritt attraktiver und die Altmarkstadt damit lebenswerter gemacht haben“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, bei der Einweihung der Ladenzeile.

„Wir brauchen diese modernen Zentren im ländlichen Raum mehr denn je, um den Menschen auch abseits der Ballungsräume lebenswerte Wohnquartiere anzubieten und diese Lebensräume wachsen zu lassen“, sagte die Ministerin. Stendal könne aufgrund seiner günstigen Lage und der künftig noch besseren Verkehrsanbindung durch die A 14 sehr interessant für Zuzügler sein. „Wir beobachten die Tendenz, dass Menschen die Ballungsräume verlassen, um sich in ländlichen, aber gut erschlossenen Regionen niederzulassen. Darauf wollen wir vorbereitet sein“, betonte Hüskens.

Nach den Worten der Ministerin haben Bund und Land die Neugestaltung des Abschnitts zwischen dem Altmark-Forum und dem Ärztehaus im Rahmen der Städtebauförderung mit rund 640.000 Euro finanziell unterstützt. Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil sind hier insgesamt 960.000 Euro investiert worden.

Mit dem Geld ist die Straße grundhaft ausgebaut worden, wobei der Aspekt der Barrierefreiheit eine besondere Rolle spielte. Neben Rampen für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer ermöglichen neue Treppen mit Kontraststreifen für Sehbehinderte in den Stufen allen Menschen einen unkomplizierten Aufenthalt in der Ladenzeile. Darüber hinaus wurden die Freiflächen verschönert. Moderne Leuchten mit LED-Technik tragen zur Energieeinsparung bei.

Die Wiederbelebung der Stadtzentren sei eines der Hauptanliegen der Förderung, betonte Hüskens. „Wir wollen die Städte dabei unterstützen, attraktiv für Menschen aller Altersgruppen zu bleiben“, fügte sie hinzu. Die geförderten Projekte sollten möglichst zu belebten Treffpunkten werden und zur Identifikation mit der jeweiligen Heimatstadt beitragen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert