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Rucksack auf dem Magdeburger Hauptbahnhof gestohlen – Akkus für Herz-Schritt-Macher waren drin

Nov 12, 2020

Am heutigen frühen Morgen, den 12. November 2020, gegen 03:20 Uhr meldete sich ein 69-Jähriger bei der Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof in Magdeburg und informierte über den Diebstahl seines Rucksackes. Der Mann hatte sich mit einem Koffer und seinem Rucksack auf eine Wartebank in der Haupthalle des Bahnhofs gesetzt und war eingeschlafen. Nachdem er wieder erwachte, stellte er den Verlust seines schwarzen Rucksacks fest. In dem Rucksack befand sich neben einem Handy der Marke Nokia, mehrere für ihn notwendige medizinische Geräte. Darunter auch ein Ladegerät sowie Akkueinheiten für seinen externen Herzschrittmacher, den er benötigte. Die Akkueinheit, die er zu diesem Zeitpunkt in seinem Herzschrittmacher trug, hatte nur noch eine geringe Kapazität. Aufgrund dessen wurde umgehend der Rettungsdienst alarmiert, der den 69-Jährigen sofort mit in ein Krankenhaus nahmen. Die Schadenshöhe des Stellgutes ist derzeit unbekannt. Die Bundespolizei überprüfte umgehend die aus der Vorhalle des Hauptbahnhofes Magdeburg bestehenden Videoaufzeichnungen und konnte hier einen Tatverdächtigen erkennen. Dabei handelte es sich um einen auffallend großen, circa 25 Jahre alten Mann arabischen Phänotypus. Er war bekleidet mit einer camouflagefarbenen Schirmmütze mit schwarzem Schirm, einer schwarzen Mundnasenbedeckung, einer schwarzen Daunenjacke mit weißer Schrift auf der linken Seite, einer schwarzen Hose mit weißen Mustern und weißgelbe Schuhe der Marke Nike. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die Angaben zu dem gesuchten Tatverdächtigen, zu dem Tathergang oder zu dem Verbleib des Inhalts des entwendeten Rucksackes machen können. Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), unter der kostenfreien Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Weiterführende Informationen können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de gegeben werden.

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