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In Jävenitz in der Altmark wird Fahrbahn der B 188 saniert

Jul 7, 2021 ,

In zwei Wochen, am Donnerstag, dem 22. Juli, beginnen in Jävenitz, einem Ortsteil von Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel, Sanierungsarbeiten an der Bundesstraße (B) 188.

„Insgesamt werden knapp 900.000 Euro in die Fahrbahnerneuerung investiert“, erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel vor dem Baubeginn. Den Ortsdurchfahrten gelte besonderes Augenmerk, da sie stets leistungsfähig und zugleich sicher für Anlieger und Verkehrsteilnehmer sein müssten. „Regelmäßige Erhaltungsmaßnahmen sind darum unumgänglich“, betonte Webel und bat um Verständnis für die damit verbundenen Beeinträchtigungen.

Nach Auskunft des Ministers wird die alte Asphaltdecke stellenweise bis zu zwölf Zentimeter tief abgefräst und anschließend in gleicher Stärke neu aufgebaut. Darüber hinaus werden neue Bordsteine gesetzt und Betonrinnen verlegt. Der Parkplatz vor dem Ortseingang von Jävenitz wird mit einer neuen Asphaltdeckschicht, Betonpflaster und Naturstein sowie neuen Sitzgelegenheiten komplett überholt.

Um die Verkehrsbehinderungen während der Arbeiten auf das notwendige Mindestmaß zu beschränken, werden die insgesamt fast zweieinhalb Kilometer lange Baustrecke in drei Abschnitte unterteilt, die nacheinander voll gesperrt sind.

In den ersten vier Wochen (vom 22.07. bis voraussichtlich 18.08.) wird der die freie Strecke vom Ortsausgang Kloster Neuendorf bis zum Ortseingang Jävenitz in Angriff genommen. Die Umleitung verläuft in dieser Zeit über die L 28 (Lindstedt), die K 1095 (Kassieck) und über die L 27 (Hemstedt).

Anschließend (planmäßig vom 19.08. bis 02.09.) wird der sich anschließende Abschnitt vom Ortseingang Jävenitz (aus Gardelegen kommend) bis zur Algenstedter Straße realisiert. Im Zuge der Fahrbahnerneuerung wird auch die Verkehrsinsel ertüchtigt, damit Fußgänger die vielbefahrene Bundesstraße auch künftig sicher überqueren können. Teil der Sanierungsmaßnahme ist auch die Einmündung „Bahnhofstraße“. Die Umleitung verläuft derweil wieder über die L 28 (Lindstedt), die K 1095 (Kassieck) und über die L 27 (Hemstedt) zurück zur B 188 (Gegenrichtung analog).

Anfang September folgt dann der dritte Bauabschnitt, der sich vom Abzweig Algenstedter Straße bis zum Ortsausgang in Richtung Hottendorf erstreckt. Dafür sind noch einmal zwei Wochen geplant. Hier ist eine weiträumigere Umleitung über die L 30 (Käthen-Kläden), die L 15 (Kläden-Bismark), die L 28 (Lindstedt) sowie die K 1095 (Kassieck) und die L 27 (Hemstedt) zurück zur B 188 erforderlich.

Vorausgesetzt, die Bauarbeiten verlaufen ohne größere Störungen, kann der Verkehr am 18 September wieder ungehindert durch Jävenitz rollen.

Die Fußwege im Ort sind während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt nutzbar. Über die vom aktuellen Baugeschehen beeinflusste Erreichbarkeit der Grundstücke werden Anlieger fortlaufend informiert.

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