September 20, 2021

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Eine Zollkontrolle

Drogenschmuggler auf der A2 bei Uhrsleben in der Börde geschnappt

Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamtes Magdeburg gelang am 25. Juli 2021 bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle auf der BAB 2 ein Schlag gegen den Drogenschmuggel, bei dem über 500 Gramm verbotene Betäubungsmittel sichergestellt werden konnten. Hierbei handelte es sich um 510g Amphetamin und ca. 2g Marihuana.

Die Zöllner wählten einen mit einer männlichen Person besetzten Volvo aus dem laufenden Verkehr der Bundesautobahn Fahrtrichtung Berlin aus und leiteten diesen zur Kontrolle auf den Rastplatz Uhrsleben.

Auf die Frage nach verbrauchsteuerpflichtigen Waren, wie Zigaretten oder Alkohol sowie Waren, welche ggf. Verboten und Beschränkungen unterliegen (z.B. Drogen oder Waffen), gab der polnische Staatsbürger an, nichts dergleichen mit sich zu führen. Da der Kraftfahrer allerdings Anzeichen auf Drogeneinfluss aufwies, wurde an ihm ein so genannter Drugwipe-Wisch-Test durchgeführt. Dieser Test reagierte positiv und zeigte Spuren von Amphetaminen (Ecstasy oder Chrystal Meth) an.

Daraufhin wurde die Person aufgefordert, den Kofferraum des Fahrzeuges zu öffnen und die darin enthaltenen Gepäckstücke auszuladen. Zum Einsatz kam nun ein ebenfalls vor Ort befindlicher Rauschgiftspürhund des Zolls. Es wurden das Fahrzeug sowie das Gepäck abgespürt. Der Zolldiensthund zeigte an einem als Gepäck mitgeführten Kindersitz das Vorhandensein von Drogen an.

Als der Diensthundeführer hier näher nachschaute, entdeckte er eine mit Klebeband verschlossene Tüte. Nach Öffnen der Tüte und einem am Inhalt durchgeführtem Drogentest reagierte dieser ebenfalls positiv auf Amphetamine. Weiterhin wurde im Rahmen der Kontrolle noch das erwähnte Marihuana und Drogenbesteck aufgefunden.

Vor Ort wurde ein Strafverfahren eingeleitet, der nunmehr Beschuldigte wurden durchsucht und vorläufig festgenommen.

Die weiteren Ermittlungen hat die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) von Zoll und Landespolizei in Magdeburg übernommen.

Hintergrund:

In der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Magdeburg arbeiten Kräfte des Zollfahndungsdienstes des Zollfahndungsamtes Hannover und des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt bei der Bekämpfung der schweren und organisierten internationalen Drogenkriminalität zusammen.